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Zur Geschichte der Kegelbahn Liebstadt

Die Geschichte der Kegelbahn Liebstadt begann 1969 mit dem Bau der Staumauer in Liebstadt. Als die Talsperrengemeinschaft Weimar mit dem Bau fertig war, wurden die Räume komplett ausgeräumt. Diese wurden dann dem Sportverein Liebstadt zur Verfügung gestellt. Nach vielen Überlegungen, was damit geschehen sollte, wurde beschlossen, dass eine Kegelbahn eingebaut wird.

Sie wurde mit Eigeninitiative und Lottomitteln finanziert und mit sehr viel Aufwand der Freiwilligen gebaut. Es entstand eine Zweibahnanlage, bei der die Kegel mit der Hand aufgesetzt wurden. Wie in dieser Zeit üblich, war auch die Kegelbahn Liebstadt eine Asphaltbahn, aber trotzdem wurde sie sehr gern genutzt.
Zu Anfangszeiten waren in dieser Sparte um die 25 Frauen und Männer. Auch Ehepaare trafen sich regelmäßig um ihre geselligen Kugeln zu schieben.
So rollten nun fast jeden Tag die Kugeln nach hinten und die Kegel wurden von Kindern oder Freiwilligen liebevoll aufgestellt, fast zehn Jahre lang.
In den 80er Jahren kam dann unsere erste gebrauchte Automatikanlage aus Dresden. Es war ein schönes Gefühl, nicht mehr selbst zu rechnen und die Kegel aufstellen zu müssen, aber auch etwas ungewohnt. Im gleichen Jahr wurde Asphalt zu Kunststoff, und die Kugeln rollten wie von selbst zu den Kegeln. Es entstand ein Kegelbahn, die  viele nicht mehr hergeben wollten und so geschah es auch, dass immer mehr Mitglieder hinzukamen.

Zehn Jahre nach der gebrauchten Anlage bekamen wir eine neue Anlage, wen wunderte es da, dass auch die Jugend auf den Geschmack gekommen ist. So kamen nun auch die Jugendlichen nach der Schule auf einen Sprung vorbei.
Nach und nach wurden immer mehr Renovierungsarbeiten nötig. Dank der vielen Sponsoren konnten wir aber immer alles Notwendige erledigen, sodass es immer vorwärts ging. 
Auch von den Keglern und Keglerinnern wurde sehr oft selbst Hand angelegt, egal ob es um Bauarbeiten oder um Reinigung der gesamten Anlage ging. Nur so war und ist es möglich, dass unsere Kegelbahn in so einem gepflegten und ordentlichen Zustand glänzt.

Die zurzeit um die 60 Mitglieder setzen auch alles daran, dass dieser Zustand so bleibt wie er ist.
Natürlich wurde in diesen vielen Jahren nicht nur in lustigen Sinne gekegelt, auch spannende und unruhige Kugeln wurden geschoben. Denn schon seit Gründung der Kegelgemeinschaft stellte Liebstadt eine Mannschaft, die nicht zu selten Erfolge mit nach Haus brachte.